Meldungen
April 2013
Umbau des Pirnaer Schlosses Sonnenstein zu einem modernen Verwaltungszentrum nun auch förderrechtlich abgeschlossen
Bereits seit Anfang der 1990er Jahre schlugen mehrere Versuche des Freistaates Sachsen und der Stadt Pirna, Investoren für die Schlossanlage zu finden, fehl. Dies lag neben der finanziellen Herausforderung unter anderem auch an der Kubatur und dem dadurch vorhandenen großen Flächenangebot von ca. 10.000 m². Für diese räumlichen Ausmaße eine dauerhafte und der städtebaulichen Prägnanz der Anlage angemessene Nutzung zu finden, war äußerst schwierig.
Umso erfreulicher war die im Zuge der Landkreisreform aufgekommene Idee, die Landkreisverwaltung des zusammengeschlossenen Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge im Schloss Sonnenstein unterzubringen. 2007 veräußerte der Freistaat Sachsen die Grundstücke an den Landkreis und nach umfassender Vorbereitung konnten im Jahr 2009 die ersten bauvorbereitenden Arbeiten beginnen. Nach der Grundsteinlegung im Juni 2010 konnte nach fast zwei Jahrzehnten Leerstand und Verfall bereits im Dezember 2011 das neue Landratsamt planmäßig seiner Bestimmung übergeben werden. Zeitgleich wurden die ehemaligen Festungsanlagen, die sogenannten Bastionen, welche in der frühesten Zeit der Burganlage entstanden, unter Bauherrenschaft des Landkreises freigelegt, gesichert und instandgesetzt und gehören nun zu einer der wichtigsten touristischen Attraktionen der Stadt Pirna.
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| Schloss Sonnenstein nach Abschluss der Umbau- und Sanierungsarbeiten Foto: Norbert Kaiser |
Das als Public-Private-Partnership (PPP) erfolgreich durchgeführte Bauvorhaben wurde im Rahmen des 14. Verwaltungskongresses "Effizienter Staat" vom Bundesverband PPP und der Fachzeitschrift „Behörden Spiegel“ mit dem Innovationspreis PPP 2011 in der Kategorie „Verwaltung/Bau“ ausgezeichnet. In der Begründung erfuhr insbesondere die gelungene Verbindung von Denkmalschutz, Instandsetzung nach fortschreitendem Verfall und die Schaffung eines modernen Verwaltungssitzes eine entsprechende Würdigung.
Die Gesamtkosten für die beiden Baumaßnahmen Schloss und Bastionen belaufen sich auf 45,166 Mio €. Der Bund und der Freistaat Sachsen beteiligten sich mit Fördermitteln aus dem Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ in Höhe von 23,426 Mio. €. Die KEM GmbH übernahm als beauftragter Sanierungsträger die förderrechtliche Abwicklung des Vorhabens und schloss diese im Frühjahr 2013 ab.
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| Der Elbflügel des Schlosses Sonnenstein vor der Sanierung Foto: Norbert Kaiser |
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Der Ernst-Abbe-Platz auf dem Gelände des ehemaligen Carl-Zeiss-Hauptwerkes ist als hoch frequentierter „Campus“ einer der bedeutendsten innerstädtischen Platzräume in Jena. Aufbauend auf eine gemeinsame Initiative der JENOPTIK AG, der Friedrich-Schiller-Universität und der Stadt Jena wurde im Mai 2012 ein einstufiger, nichtoffener freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit dem Ziel ausgelobt, dem „Marktplatz des Wissens“ eine deutlich bessere und zeitgemäße Gestaltungs- und Aufenthaltsqualität zu geben.
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Mit dem Erwerb des Anfang der 1990er Jahre stillgelegten Betonfertigteilwerks Göschwitz durch die Stadt Jena eröffnete sich die Möglichkeit der nachhaltigen Revitalisierung des 20 Hektar großen Areals im Süden der Stadt.
Vor Ostern war es soweit – die KEM übergab das Teilräumliche Stadtentwicklungskonzept an die Stadt Bad Muskau. Das Dokument behandelt vorrangig den Umgebungsschutz für den Muskauer Park, der als Weltkulturerbe von der UNESCO anerkannt ist. Dazu wurden die gesamtstädtisch relevanten Handlungsfelder und die zahlreich vorhandenen Konzepte für die Entwicklung der Stadt berücksichtigt. Für die Umsetzung des Konzeptes wählte die Stadtverwaltung bereits einige Maßnahmen aus, die beginnend in diesem Jahr vorrangig umgesetzt werden sollen.
Neben der Ergebnis- und Finanzrechnung ist die Vermögensrechnung, in der die Kommunen ihr gesamtes Vermögen in Form einer Bilanz darstellen, eine der wichtigsten Aufgaben bei der Einführung der Doppik. Die vollständige Erfassung und belastbare Bewertung des unbeweglichen und beweglichen Vermögens stellt dabei eine große Herausforderung für die jeweilige Verwaltung dar.
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Seit 2011 unterstützt die KEM das Programm Aktion Klima! als wichtiges Teilprojekt des Aktionsprogramms „Klimaschutz in Schulen und Bildungseinrichtungen“. Das Aktionsprogramm des Bundesumweltministeriums zielt darauf ab, bei Kindern und Jugendlichen durch gezielte Wissensvermittlung und Sensibilisierung das Verständnis für das Thema Klimaschutz zu entwickeln und damit langfristig ein verantwortungsvolles Handeln zu erreichen.
Im Rahmen einer Abschlusspräsentation am 29. November 2011 wurde im Rathaus der Stadt Zeulenroda der Masterplan für die touristische Entwicklung der Talsperre Zeulenroda den Vertretern des Planungsverbandes „Vogtländische Seen“ mit dem Verbandvorsitzenden, dem Bürgermeister der Stadt Zeulenroda-Triebes, Frank Steinwachs, vorgestellt und übergeben.
Bei einer feierlichen Veranstaltung im Rahmen des 4. Jahrestages „Kommunaler Energie-Dialog Sachsen“ wurde die Stadt Chemnitz am 7. November 2011 durch den Sächsischen Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Frank Kupfer, mit dem European Energy Award® (eea) in Silber ausgezeichnet.
Unter dem Motto „Erlebnisheimat Erzgebirge“ präsentierte der Tourismusverband Erzgebirge (TVE) bereits im August anlässlich des Tourismustages in Oberwiesenthal seine neue Dachmarke sowie die künftige Marketing- und Organisationsstrategie im Rahmen des Projektes „Destinationsentwicklung Erzgebirge“. Das Projekt wird von der KEM mit weiteren Partnern begleitet und umgesetzt und besitzt Pilotcharakter im Freistaat.
Pünktlich zum Schuljahresbeginn am 22. August 2011 konnten die Schüler und Lehrer der Kurfürst-Moritz-Schule im Moritzburger Ortsteil Boxdorf ihr neues Schulhaus fröhlich und neugierig in Besitz nehmen. Unter der Projektsteuerung unserer Mitarbeiterin, Frau Dipl.-Ing. Silvia Weinhold, wurde das neue Gebäude in nur 16 Monaten Bauzeit seit der Grundsteinlegung im Frühjahr 2010 – trotz Baugrundproblemen und zum Teil widrigen Witterungsbedingungen im Winter – bezugsfertig errichtet.
Exakt 20 Jahre nach dem Beschluss der Sanierungssatzung für die Altstadt hat die Stadt Jena mit der 140-seitigen Broschüre „20 Jahre Stadterneuerung in Jena“ eine umfangreiche Dokumentation zur Stadtentwicklung vorgelegt, die den Gästen im Alten Rathaus durch Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter, Stadtentwicklungsdezernentin Katrin Schwarz und Stadtarchitekt Dr. Matthias Lerm präsentiert wurde.
Für die Sanierung des ehemaligen Umspannwerks Jena-Nord wurde dem IMAGINATA e. V. am 30. Juni 2011 durch den Thüringer Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie und den Geschäftsführer der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, Dr. Thomas Wurzel, der Thüringer Denkmalschutzpreis 2011 in der Kategorie „Technisches Denkmal“ verliehen.
Im Mai 2011 wurde der KEM von der ADS Arbeitsgemeinschaft Deutscher Sanierungs- und Entwicklungsträger das ADS-Gütesiegel verliehen. Mit Verleihung dieses Gütesiegels wird unserem Unternehmen nach umfangreicher Prüfung fachliche, inhaltliche und betriebswirtschaftliche Kompetenz in unserer Tätigkeit als Sanierungs- und Entwicklungsträger bestätigt sowie die Unbedenklichkeit der wirtschaftlichen Situation bescheinigt.
Am 1. Mai 2011 fand der mittlerweile 9. Prohliser Flohmarkt auf dem Gelände des Einkaufszentrums in Dresdens größtem Plattenbaugebiet statt. Nach einhelliger Meinung der Händler und Besucher war der diesjährige Frühjahrsflohmarkt der Beste, den es bisher gab.
In einem Großteil der Kommunen wächst das Bewusstsein für die Ressource Immobilie und dem damit verbundenen wirtschaftlichen Potenzial, nicht zuletzt aufgrund des allgegenwärtigen Kostendrucks.
Für zahlreiche Städte und Gemeinden stellt sich die laufende oder zumindest anstehende Umstellung des kommunalen Haushaltswesens von der Kameralistik hin zur Doppik als Schwerpunktthema dar, welches insbesondere durch die Bestandserfassung und -bewertung erhebliche Personalkapazitäten innerhalb der kommunalen Verwaltungen bindet.
Für manchen mag es eine Überraschung sein, für uns nicht. Gastgeber der Landesgartenschau 2015 wird die Stadt Oelsnitz im Erzgebirge. Dies hat das sächsische Regierungskabinett nach der Empfehlung einer Expertenkommission am 1. Februar 2011 einstimmig beschlossen.
Am 18. Januar 2011 wurde im Rathaus der Stadt Zeulenroda die „Konzeption zur touristischen Entwicklung der Talsperrenregion Zeulenroda“ den führenden Verwaltungsvertretern des Landkreises Greiz, der Stadt Zeulenroda und ihrer kleinen Nachbargemeinden, dem Regionalmanagement sowie ausgewählten lokalen Tourismusakteuren im Rahmen einer Abschlusspräsentation vorgestellt.
Seit Beginn dieses Monats nimmt die Stadt Pirna am Projekt EnercitEE teil, welches aus Mitteln der Gemeinschaftsinitiative der EU INTERREG IV C gefördert wird. EnercitEE startete im Juni 2010 und läuft bis Ende 2013. Unter der Führung des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft kooperieren hier sieben Partner aus sechs Ländern.
Am 27. Oktober 2010 fand auf der Messe in Erfurt die 21. Ordentliche Mitgliederversammlung des Gemeinde- und Städtebundes Thüringen statt, mit der der Verband gleichzeitig sein 20-jähriges Bestehen feierte.
Im Zuge des Bewerbungsverfahrens zur Ausrichtung der Landesgartenschau im Jahr 2015 besuchte am 22. Oktober eine vom Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft einberufene Bewertungskommission die Bewerberstadt Oelsnitz/Erzgeb. und verschaffte sich einen Eindruck über das eingereichte Konzept sowie über die für die Landesgartenschau vorgesehenen Flächen.
Die Stadt Delitzsch hat in Kooperation mit dem Institut für Infrastruktur und Ressourcenmanagement der Universität Leipzig mit dem Projekt „Gemeinsam auf dem Weg in die energieeffiziente urbane Moderne“ den Wettbewerb „Energieeffiziente Stadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gewonnen.
Am 16. August 2010 wurde das neue Vitzthum-Gymnasium in Dresden-Zschertnitz feierlich eingeweiht. Mit einer Festwoche unter dem Motto „Einzug ins Paradies“ feierten Schüler, Lehrer und Gäste die Wiedereröffnung der Schule an der Paradiesstraße.
Die Stadt Greiz hat in einer Broschüre den erreichten Stand der Altstadtsanierung dokumentiert und ermöglicht darin vielfältige Einblicke in den vor 20 Jahren eingeleiteten Sanierungsprozess.
Zum Abschluss seines Studiums in der Fachrichtung Immobilien- und Gebäudemanagement verteidigte Herr Alexander Schulze am 28. Mai 2010 im Rahmen eines Prüfungskolloquiums an der Hochschule Mittweida (FH) die von ihm in enger Zusammenarbeit mit der KEM GmbH erstellte Diplomarbeit mit dem Titel „Einspar-Contracting als effizientes Instrument zur Nutzung von Energiesparpotenzialen in sächsischen Kommunen“ und erhielt das Diplomprädikat mit der Gesamtnote „sehr gut“.
Steigende Energiekosten stellen für Städte und Gemeinden eine zunehmende Belastung für die öffentlichen Haushalte dar. Deshalb stellt sich für alle Kommunen die zentrale Frage: Wie können Energie und Kosten gespart und wie kann ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden?
In der kommunalen Praxis wird die städtebauliche Entwicklung oft durch standortbenachteiligte oder verwahrloste Bestandsimmobilien erschwert. Viele Städte und Gemeinden versuchen oft vergeblich, diese Objekte zu veräußern.
Nachdem bereits im Herbst 2009 der mit Hilfe von Stadtsanierungsmitteln sanierte und ausgebaute Nordflügel der denkmalgeschützten alten Klosteranlage in Belgern feierlich für die Nutzung als offenes Gemeindezentrum übergeben wurde, kann nach Beendigung der langen Winterfrostperiode die geplante Treppenliftanlage an der Treppe des neuen Laubengangs installiert werden.
Bei der Vorstellung der Ergebnisse der Stellplatzbilanz für das Sanierungsgebiet "Altstadt" am 15. Februar 2010 vor den Vertretern der Stadtverwaltung Pirna wurde ein deutliches Defizit, sowohl an privaten wie auch an öffentlichen Stellplätzen, bestätigt.
Mit einem kleinen feierlichen Empfang am 15. Januar 2010 bezog das Quartiersmanagement Dresden-Prohlis sein neues Stadtteilbüro in der Ladenpassage des 17-geschossigen Wohnhochhauses Prohliser Allee 33.
Trotz widriger winterlicher Bedingungen beim Baubeginn sowie schwieriger Baugrundverhältnisse liegen die Arbeiten nach Abschluss des Rohbaus und den derzeit laufenden Ausbaugewerken im Terminplan.
Die Gemeinde Oßmannstedt (Weimarer Land) ist bekannt durch den Dichter Christoph Martin Wieland, den großen Aufklärer und Wegbereiter der Deutschen Klassik in Weimar, der 1797 bis 1803 hier lebte und arbeitete.
In Jena-Lobeda entsteht bis 2015 das Universitätsklinikum als überregionales Großkrankenhaus mit über 1.000 Betten und den zentralen medizinischen Versorgungs- und Forschungseinrichtungen.
Am Fuße der Deutschlandschachthalde in Oelsnitz/Erzgeb. wird zurzeit ein Bewegungs-Parcours errichtet. Der Startschuss für das Projekt erfolgte am 16. September mit dem ersten Spatenstich.
Auf dem Inselplatz in Jena soll auf der Grundlage des Wettbewerbsergebnisses (1. Preisträger: Wick + Partner, Stuttgart) ein flexibler Mix aus Wohnen, Hotel, Handel und Dienstleistungen entstehen.
Historisches Flair herrschte am Ostersamstag auf der Sachsen-Franken-Magistrale. Im 20. Jahr des Mauerfalls fuhr der vom Sächsisch-Bayerischen Städtenetz in Kooperation mit dem Sächsischen Eisenbahnmuseum Chemnitz auf die Reise geschickte „Städtenetz-Dampf-Express 2009“ von Chemnitz nach Bayreuth.
Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 25. März 2009 in Dresden übergab der sächsische Innenminister Albrecht Buttolo die Förderbescheide für das EFRE-Programm „Nachhaltige Stadtentwicklung“ an die Vertreter von 20 sächsischen Städten für insgesamt 23 Fördergebiete.
Seit Ende letzten Jahres steht den sächsischen Kommunen und Landkreisen mit dem von der Sächsischen Energieagentur - SAENA GmbH initiierten Kommunalen Energie-Dialog Sachsen (keds) erstmals eine zentrale Plattform zur Verfügung
Das stillgelegte Umspannwerk Jena-Nord wird durch den Imaginata e. V. in enger Zusammenarbeit mit der KEM GmbH seit 1999 kontinuierlich in einen attraktiven Veranstaltungs- und Ausstellungsort verwandelt.
Mit der Eröffnung der neuen Touristinformation im Erdgeschoss des Gebäudeensembles auf der Ostseite des Jenaer Marktplatzes wurde am 3. Oktober 2008 der „Stadtspeicher“ der Öffentlichkeit übergeben.
Die Gemeinde Zeithain hat zum zweiten Mal einen Preis beim sachsenweiten Wettbewerb „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“ gewonnen.



