Wissenswertes

26. April 2017

Einführung Doppik – Die Mehrheit der sächsischen Kommunen hat keine festgestellte Eröffnungsbilanz

Der aktuelle Jahresbericht des Sächsischen Rechnungshofes zeigt auf, dass zum Ende des Jahres 2016 lediglich 49 % der sächsischen Städte und Gemeinden über eine festgestellte Eröffnungsbilanz verfügten. Diese ist jedoch Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Implementierung der Doppik in der Kommunalverwaltung.

Da aufgrund der fehlenden Eröffnungsbilanz auch die nachfolgenden Jahresabschlüsse nicht erstellt werden können, ein kameraler Abschluss ist letztmalig für das Haushaltsjahr 2012 zulässig, fehlt den betreffenden Kommunen so seit Jahren eine ordnungsmäßige Buchführung und die damit verbundenen ressourcenorientierten Steuerungselemente, wie beispielsweise eine aussagefähige Kosten- und Leistungsrechnung oder ein transparentes und für alle Beteiligte nachvollziehbares Kennzahlensystem. Dies kann zu erheblichen Schwierigkeiten bei der realistischen Beurteilung der aktuellen Haushalts-, Finanz- und Vermögenslage führen.

Als Grund für die entstandenen Verzögerungen wird oftmals die unvollständige oder mangelhafte Bewertung des kommunalen Anlagevermögens angeführt. Der hierfür erforderliche Aufwand wurde offensichtlich vielerorts erheblich unterschätzt.

Weitere ausführlichere Informationen zu aktuellen Problemen der Vermögensbewertung und Bilanzierung vor dem Hintergrund der Einführung der Doppik finden Sie hier.

Mit ihren umfangreichen Erfahrungen, insbesondere bei der Bewertung des kommunalen Anlagevermögens sowie bei der Erstellung der Eröffnungsbilanz und der nachfolgenden Jahresabschlüsse, stehen Ihnen die Experten der KEM GmbH gern zur Verfügung.